Yorkshire Terrier
Der Yorkshire Terrier ist eine Hunderasse, die vorwiegend in England im 19. Jahrhundert gezüchtet wurde. Die ursprüngliche Aufgabe der Terrierart war es, Ratten und Mäuse in Fabriken und Manufakturen aufzuspüren und zu jagen. Die kleine Statur und Flinkheit der Terrier verlieh den Vierbeinern die Möglichkeit, der Aufgabe des Rattenfangs gerecht zu werden, da ein Yorkshire Terrier meist zwischen einem und vier Kilo wiegt. Die Fellfärbung wird vor allem von Braun- und Grautönen dominiert. Benannt wurde die Hunderasse nach dem englischen County Yorkshire.
Die Pflege des Yorkshire-Terriers
Der Yorkshire-Terrier ist eine Hunderasse mit besonders langem und seidenweichem Fell – es sollte sehr fein, glänzend und nicht lockig oder gekräuselt sein. Die feine Textur des Haares kann bei unsachgemäßer Pflege leicht brüchig werden und stellt dadurch besondere Anforderungen an die Fellpflege.
Langer Behang neigt zu Verfilzungen, daher ist das tägliche Kämmen des Yorkshire-Terriers unerlässlich. Dabei ist es wichtig, immer in Fellrichtung zu kämmen und vorher mit den Händen etwaige Verknotungen zu lösen. Bei hartnäckigen Knoten hilft auch ein Pflegespray, das vor dem Kämmen aufgetragen wird.
Das Markenzeichen des Yorkshire-Terriers ist die rote Schleife – das ist sicherlich Geschmacksache – jedenfalls macht es Sinn, die langen Haare von den Augen fern zu halten, um etwaigen Augenentzündungen vorzubeugen. Dies kann auch mit einem kleinen Ringgummi erfolgen, der allerdings nicht zu stramm sitzen sollte.
Der Yorkshire-Terrier darf auch gerne öfter mit einem milden Shampoo gebadet werden, etwa alle drei Wochen. Dabei ist zu beachten, dass Augen und Ohren während des Badens immer gut geschützt sind. In der kalten Jahreszeit ist besonders darauf zu achten, dass das Fell vollkommen trocken ist, bevor es zu einem Spaziergang ins Freie geht.



