Himalaya

Veröffentlicht vony Christian Rennslow 0 Kommentare

Der Himalaya ist das höchste Gebirge der Welt und streckt sich entlang der nördlichen Grenze von Pakistan, Indien, Nepal, Bhutan und Burma. Die Hamalaya Gebirgskette entstand als Folge der Kollision des indischen Subkontinents mit Asien. Dieser Prozess der Plattentektonik ist noch nicht abgeschlossen, und das langsame treiben des indischen Subkontinents nach Norden verursacht immer wieder Erdbeben. Die einzigartige Kombination von natürlicher Schönheit und kulturellen Sehenswürdigkeiten macht diese Region zu einem der verlockendsten Reiseziele der Welt.

Das Himalaya Gebierge streckt sich auf etwa 2.400 Kilometern Länge, und hat eine Breite von 240 bis 330 Kilometern. Die Südliche Himalaya Region besteht aus dem Hochhimalaya und dem kleinen oder vorderem Himalaya. Während die größten Höhen des Himalayas im Norden erreicht werden.

Der Himalaya enthält, mit durchschnittlich rund 6.000 Metern Höhe, die drei höchsten Berge der Erde: den Mount Everest (8.796 Meter) auf der chinesisch-nepalesischen Grenze, den K2 (8.611 Meter) und den Kangchendzönga (8.598 Meter). Viele große Berge befinden sich innerhalb von Indien, wie der Nanda Devi (7.817 Meter) im Bundesstaat Uttar Pradesh.

Die Schneegrenze an den Südhängen des Himalaya reicht von 4.480 m in den östlichen und zentralen Himalaya in Nepal und Sikkim, bis 5.180 m im westlichen Himalaya. Das Klima innerhalb des Himalayas variiert, und hängt von Höhe und Lage ab. Die natürliche Pflanzenwelt ist ebenfalls durch das Klima und Höhe beeinflusst. Tropische und feuchte Laubwälder bedeckten einst alle Untergebiete des Himalayas. Die meisten dieser Wälder wurden mittlerweile für gewerbliches Holz oder landwirtschaftliche Flächen abgeschnitten. In Höhen zwischen 1.520 bis 3.660 Metern besteht die Pflanzenwelt aus vielen Arten von Kiefern, Eichen, Rhododendron, Pappel, Nussbaumen und Lärchen.

Fast eine Million Touristen kommen jedes Jahr zur Bergwanderung, Tierbeobachtung und Pilgerreisen zu den wichtigsten hinduistischen und buddhistischen heiligen Orten. Die Zahl der ausländischen Besucher hat in den letzten Jahren stark zugenommen, und organisierte Wanderungen zu den eisigen Gipfeln des großen Himalaya sind immer populär geworden. Während Tourismus wichtig für die lokale Wirtschaft ist, hat es negative Auswirkungen auf Regionen, in denen touristische Zahlen die Kapazität der Erholungsgebiete überschreiten.

Ausführliche Informationen rund um den Himalaya gibt es auf der offiziellen deutschen Domain www.himalaya.de.

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